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6 Gründe gegen CETA

Das Volksbegehren gegen die Abkommen Ceta, TTIP und Tisa ist von 562.552 Österreichern unterschrieben worden. Ein starkes Zeichen gegen Abkommen, die die Qualität unserer Lebensmittel, den Umweltschutz und unser aller Gesundheit aufs Spiel setzen. Trotzdem steht die Regierung kurz davor, CETA endgültig zuzustimmen. Hier sind 6 gute Gründe, warum wir jetzt noch alles tun müssen, um CETA zu verhindern:

  1. Weil wir ein starkes Signal gegen intransparente Handelspakte senden müssen. Freihandel betrifft uns alle. Deshalb müssen Bürgerinnen und Bürger mitreden können. Die Bundesregierung will CETA trotz seiner Gefahren und intransparenten Verhandlungsweise einfach durchwinken. Zeigen wir ihr die rote Karte und fordern wir den Nationalrat zu einem „NEIN“ zu CETA auf!
  2. Weil CETA den Weg für weitere Hinterzimmer-Pakte bereitet. CETA ist erst der Anfang: 45 weitere Handelspakte werden hinter verschlossenen Türen vorbereitet, verhandelt oder sind schon unterschriftsreif. Eine Zustimmung zu CETA würde den Weg für weitere Hinterzimmer-Pakte nach ähnlichem Muster ebnen.
  3. Weil wir unsere hohen Sozial- und Umweltstandards erhalten müssen. Unsere hohen europäischen Standards im Konsumenten- und Umweltschutz, am Arbeitsmarkt und in der Landwirtschaft sind wichtige Grundwerte. Wir wollen diese Standards nicht nur bewahren, sondern auch sicherstellen, dass sie in Zukunft noch weiter verbessert werden können.
  4. Weil internationale Zusammenarbeit dafür sorgen muss, dass Wohlstand gerecht verteilt und unser Planet nicht ausgebeutet wird. Durch internationale Kooperation haben wir die Chance, die großen Probleme gemeinsam anzugehen. Um den Frieden zu sichern, Wohlstand gerecht zu verteilen, die Umwelt zu schützen und das Klima zu retten, müssen alle Länder zusammenarbeiten. Handelspolitik könnte dazu einen Beitrag leisten. Doch die Zusammenarbeit bei CETA, TTIP und Co. dient vor allem den Interessen der Konzerne.
  5. Weil wir eine umweltfreundliche, hochwertige Landwirtschaft stärken und fördern müssen. Nicht nur Bäuerinnen und Bauern, sondern wir alle profitieren von einer Landwirtschaft, die umweltfreundlich hochwertige Produkte herstellt und damit zur Wertschöpfung im ländlichen Raum beiträgt. CETA würde durch den Import von Billigware den Druck auf die heimische Landwirtschaft und auf umweltfreundliche Produktionsmethoden erhöhen.
  6. Weil Handelsabkommen nicht den Multis, sondern den Bürgerinnen und Bürgern dienen sollen. Jeder von uns kann von fairen und gerechten Handelsabkommen profitieren. Handelsabkommen dürfen aber nicht auf Kosten von Umwelt- und Sozialstandards gehen und nur Vorteile für Konzerne bringen.