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Hormonfleisch schmeckt uns nicht

EU-Mercosur-Pakt durch die Hintertür? Nein bleibt Nein!

Hormonfleisch und pestizidbelastete Früchte auf unseren Tellern, noch billigeres Gentechnik-Soja für unsere Schweine und immer größere Zerstörung des Amazonas – das wären die Folgen des Paktes zwischen EU und Mercosur-Raum. Und das nur, damit große Konzerne noch mehr Geschäft machen. Deshalb hat Österreich 2019 klar NEIN zum EU-Mercosur-Pakt gesagt. Und da der Pakt einstimmig beschlossen werden muss, sollte das sein Ende sein.

Die Großen wollen drüberfahren

Aber Länder wie Deutschland, Spanien und Portugal wollen den Pakt unbedingt. Denn die Auto- und Medikamentenindustrie versprechen sich Rekordgewinne. Da zählen gute Lebensmittel und Regenwald ebenso wenig wie die Meinung der Menschen. Dafür sind sie sogar bereit, mit einem Trick die Voraussetzungen für die Entscheidung zu ändern, damit Österreichs Veto nicht mehr gilt.

Katastrophe für unser Ernährungssystem

Wenn die großen EU-Länder damit durchkommen, ist das eine Katastrophe für unser Ernährungssystem! Billigimporte drohen unseren Lebensmittelmarkt zu überschwemmen und werden unsere Bäuerinnen und Bauern noch mehr unter Druck setzen. Statt guten regionalen Lebensmitteln gibt es dann Hormonfleisch und mit hochgiftigen Pestiziden belastete Südfrüchte.

Ministerin Schramböck muss sich gegen den Pakt stemmen

Der Druck der Lobbys und großen Länder ist gewaltig. Die österreichische Wirtschaftsministerin Schramböck könnte ins Wanken kommen – zumal sie sich schon in der Vergangenheit für den EU-Mercosur-Pakt ausgesprochen hat. Aber wenn sie Österreich am 9. November beim EU-HandelsministerInnen-Rat vertritt, dann muss sie sich gegen den Katastrophenpakt stemmen. Denn dort könnte es bereits zu einer Vorentscheidung kommen!

Gemeinsam müssen wir Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck jetzt klar machen: Sie muss in Brüssel gegen den katastrophalen Handelspakt kämpfen! Schicken Sie ihr noch heute ein E-Mail und fordern Sie einen starken Einsatz gegen den Katastrophenpakt!

​Aktion beendet.

Der HandelsministerInnen-Rat fand bereits am 09.11. 2020 statt.